Weihnachtssprüche über das Christkind



Heut ist die Nacht der Nächte,
dumm wer im Bett sie verbrächte.
Der Vorhang im Dunkeln sich bauscht,
das Kind liegt da und lauscht.
Wenn die Zweige des Christbaums sich wiegen,
hört man die Engelein fliegen.
Die Engel helfen in dieser Nacht,
denn das Christkind hat sie mitgebracht.
Doch kannst Du sie leider nicht sehen,
wenn sie durchs Haus hier gehen.
Erst morgen da wirst Du es merken,
dass das Christkind war hier mit seinen Werken.
Die Geschenke, die liegen im Zimmer,
das hell glänzt im Kerzenschimmer.

Weihnachten wie in jedem Jahr,
das Christkind recht fleißig war.
Jedem Menschen auf Erden hat es Geschenke gebracht,
viel Arbeit für nur eine „Heilige Nacht“.
Dann hat es noch den Christbaum mit Glanz umhüllt,
damit wurde uns fast jeder Wunsch erfüllt.
Für all die Mühen möchten wir dem Christkind danke sagen,
wir werden es nicht vergessen in den Weihnachtstagen.
Drum versprechen wir auch im kommenden Jahr,
wieder brav zu sein, dass ist doch klar.

Ihr wisst ich hab noch nie gelogen,
heut Nacht kam es wirklich angeflogen.
Durchs Schlüsselloch hab ich es gesehen,
das Christkind vor dem Christbaum stehen.
Die Geschenke hat es mitgebracht,
und vor Freude hell und klar gelacht.
Nun stehen wir hier vor dieser Tür,
das Glöckchen läuten ist die Kür.
Dann der ersehnte Glockenton,
es dauerte wohl Stunden schon.
Die Tür wird nun geöffnet schnell,
der Weihnachtsbaum er strahlt so hell.
Darunter liegen in allen Eckchen,
die lang ersehnten Geschenkepäckchen.
Das Warten gezahlt hat sich aus,
unser Lachen erfüllt das ganze Haus.

Zu Bethlehem vor vielen hundert Jahren,
die Menschen vor Glück ganz trunken waren.
In der Krippe ein Kindlein jauchzt und lacht,
wird von Ochs und Esel vorzüglich bewacht.
Das Christkind ward dort geboren,
und hat bis heute das Glück der Menschen nicht verloren.
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
nimmt das Christkind von uns das ganze Leid.
Zum Geburtstag da bleibt das Christkind nicht allein,
feiert gerne mit den Menschen und läd alle ein.
Es wandert zu Weihnacht durch die gesamte Welt,
kommt vom hohen Sternenzelt.
Mit Orgelklang, Gesang und Glockenschall,
beglückt das Christkind die guten Menschen überall.
Vor dem Christkind sind alle gleich,
so kommt es gern zu arm und reich.
Dafür da danken wir dem Christkindlein,
und feiern Weihnachten gar fein.