Sprüche über zerplatzte Träume



Jetzt ist es wirklich aus und vorbei.
Ich weiß nicht was jetzt werden soll,
alles scheint mir einerlei,
dabei war grad noch alles toll.
Wie geht’s jetzt weiter,
wo geht’s jetzt hin?
Wird das bald leichter?
Ich weiß nicht mehr wer ich bin.

Die Laune ist im Keller,
wie wird’s jetzt weiter gehen?
Wird’s bald auch wieder heller?
Kann keine Sonne sehen!

So schnell kann’s also gehen.
Wie ist das nur passiert?
Nur noch Rot zu sehen,
ich bin schrecklich frustriert.

Jetzt heißt’s also loslassen.
Nicht zuviel selbst hassen.
Nicht aufgeben,
weiterleben.
Wieso ich, wieso jetzt?
Grad hat’s noch gefetzt –
Fragen, und Fragen über Fragen
ich kann’s kaum noch ertragen!

Wunderbunt und rosarot.
Mit kleinen goldnen Streifen,
das war mein Traum, jetzt ist er tot,
ich kann das kaum begreifen.

Jetzt ist Schluss, das war’s, mir reicht’s!
Ich weiß es ist nicht immer leicht,
aber an den ganzen Tagen,
kamen immer neue Fragen,
näher kam der Traum doch nicht,
am Ende schien kein helles Licht,
hier kann es keine Hoffnung geben:
der Traum ist aus –
wie weiterleben?

Wir haben es uns so schön vorgestellt:
zuerst die Liebe, dann die Luft und dann die Welt!
Und wieso Sorgen – geht’s nicht ohne Geld?
Weiter träumen – das war was zählt.
In die Wolken wunderschöne Schlösser bauen,
dem Glück ganz einfach hoffnungsvoll vertrauen,
nicht an Morgen, sondern nur ans Heute denken,
sich verlieren und Liebeslieder ausdenken.
Dass das nicht funktioniert,
hat uns erst irritiert,
dann frustriert,
resigniert:
wer zuviel träumt verliert.

Weshalb, wieso, warum?
Ich hab mich im Moment verloren.
Fühl mich schäbig jetzt und dumm,
war glücklich über beide Ohren.

Jetzt heißt es Abschied, lieber Traum,
Du warst so groß, man glaubt es kaum,
dass nichts mehr ist, wie es mal war,
jetzt bist Du weg und warst so nah!