Sprüche über Unrecht



Ungerechtigkeit

Ungerechtigkeit ist der Weltenlohn,
sagten die Ägypter schon.
Der Arme ärmer,
Der Reiche reicher,
wie lange geht das Spiel so weiter?
Der Freundliche wird aufgemischt,
dem Herrscher, dem wird aufgetischt.
Die Lieben kriegen auf die Mütze,
der Böse kriegt die große Stütze,
man kann nur hoffen es wird enden,
und Reichen werden Armen Spenden,
dem Herrscher wird bald aufgetischt,
wie man Hass mit Frieden mischt.
Der Böse fällt selber in die Pfütze,
gibt er den Lieben auf die Mütze.
Ihr werdet sehn Ungerechtigkeit bleibt stehn,
dann rutscht sie aus, dann fällt sie hin
und dabei verliert Sie jedlichen Sinn.

Unrecht gibt es überall,
manchmal kommt es knall auf Fall,
es geschieht an jedem Ort,
manchmal hier und manchmal dort.
Manchmal kommt´s auf leisen Sohlen,
davon lässt´s sich schwer erholen.
Manchmal ist Unrecht voller Trauer,
doch meistens macht ES uns nur „SAUER“
Drum gib gut darauf acht, das kein
Unrecht auf deine Decke kracht.

Du fühlst dich schlecht behandelt,
weil jeder dreist durchs Leben wandelt
von dem „gedisst“ von dem bestohlen –
Wie kannst du es dir wiederholen,
wenn alles sich gegen dich wendet und
scheinbar alles heftig endet?

Dazu gibt´s nur einen Rat,
steh zu jeder eigenen Tat,
denn nur Lüge ist das was Unrecht formt,
und Wahrheit ist das was Leben normt.

Damit wirst du Siegen gehen
und Gerechtigkeit wird an deiner Seite stehen.

„So eine Gemeinheit“, sagte Heintje während er dicke Tränen weinte.
„Ich habe dieses Geld gefunden, dies geschah erst vor 2 Stunden,
da ich es auf dem Boden fand, und der Besitzer um die Ecke verschwand.
Zum Fundbüro, wollte ich grad eilen um das Geld dort zu verweilen“
Das hat nur niemand ihm geglaubt, hat Heintje doch schon oft geraubt.
Und nun, da ungerecht behandelt, bemerkt er,
wie er bisher durch sein Leben wandelt.
Denn diesmal hat er die Wahrheit gesagt,
doch wie schlimm man gleich verzagt,
wenn jeder denkt, das man ein Lügner wär.
Heintje findet das gar nicht fair,
doch nach all der Zeit wird ihm bewusst
dieses Leben hat er sich selbst verpfuscht,
erfährt er doch nun am eigenen Leib,
was vom Unrecht übrig bleibt.