Sprüche über das Vermissen von Freunden



Die Zeit zerreißt so manchen Bund,
der Kontakt erleidet einen Schwund,
sobald sich einer nicht mehr zeigt
und man sich leider entzweit.

Weggezogen mit den seinen,
mitnehmen konnte er doch keinen.
Die Familie zwar dabei,
mit den Freunden doch entzwei.

Nach der Schule, nach den Stunden,
die die Freunde stets verbunden,
nach all den Jahren, die zusammen
man hat verbracht und abgehangen.

Nach dieser wunderbaren Zeit
bleibt oftmals nur Einsamkeit.
Jeder geht dann seinen Weg,
und keiner der den andren hegt.

So verstreut sind dann die Leute,
die man doch nie vergessen wollte.
Man beginnt ein neues Leben,
wird neuen Menschen doch begegnen.

Wenn Du denkst an diese Leute,
die Dir die Zeit dereinst versüßten,
die Du kaum gesehen hast bis heute,
die höchstens Dich am Telefon grüßten.

Wenn Du Gedanken an sie hegst,
und sie doch wiedersehen willst,
dann weißt Du, was Du in Dir trägst,
dass mit einem Treffen du das Vermissen stillst.

Nichts in der Welt kann je beschreiben,
wie sehr ein Mensch kann daran leiden,
wenn er seine Freunde misst.

So viel Schmerz kann es bereiten,
Dich wird das Glück so lange meiden
bis Du wieder bei ihnen bist.

Stets hat man sich die Zeit vertrieben.
Und mit ihr auch die Langeweile.
Wo ist denn nur die Zeit geblieben?
Es schien, als wär sie so in Eile…

Die Freunde sind jetzt überall,
nur leider nicht in Deiner Nähe.
Der Kontakt, er steht nun im Verfall.
Manchmal treibt dies eine Träne.

Das alte Rad der Zeit es dreht,
und deshalb muss man sich mitdrehen.
Wenn man nicht glücklich weiterlebt,
wird man so wie die Zeit vergehen.

Neue Freunde gilt es zu machen,
die alten doch nicht zu vergessen.
Doch braucht man stets jemand zum Lachen,
Allein zu bleiben, wäre vermessen.

Manchmal treibt das Schicksal
selbst die besten auseinander.
Hat man darin keine Wahl,
muss man alleine weiter wandern.

So trifft man doch auf seinen Wegen,
Menschen, die es auch wert sind,
sich mit ihnen abzugeben.
Und der Kummer verfliegt im Wind.

Und mit dem gleichen Wind so schreitet
man zu seinen Heimgestaden.
Und wie sich das Herz dann einem weitet,
wird man wieder eingeladen.