Fernbeziehung Sprüche



Sitz hier und frag mich, was Du machst.
Denkst Du an mich, bist Du allein?
Meine Gedanken drehen sich im Kreis,
immer um Dich, immer um uns.

Wieder endlos viele Tage gilt es nun zu überstehn,
bis sich unsere Blicke treffen, bis Du wieder bei mir liegst.
Zähl die Stunden und Minuten, bis es klingelt an der Tür
und Du dastehst, lächelst, und mich in die Arme schließt.

Ferner als die fernsten Welten bist Du mir und trotzdem nah,
lebst in all meinen Gedanken, sprichst mit mir, als wärst Du da.
Mach mich auf zu einer Reise bis über den Horizont,
wo sich unsre Seelen finden, draußen auf dem weiten Meer.

Lass uns unter Sternen wandeln, schweben überm Ozean,
uns in einem Kuss vereinen und in unsere Seelen sehn.
Wenn der Morgen langsam dämmert, kehren wir nachhaus zurück,
Du nach dort und ich nach hier, beladen mit nem Stückchen Glück.

Samstag ist für mich der Himmel,
montags bin ich der Hölle nah.
Zwei Tage, die mich ganz bestimmen,
mal bist Du weg, mal bist Du da.

Fühl mich wie in ner Achterbahn,
die mir die Luft zum Atmen nimmt.
Kaum ganz oben angekommen
geht’s auch schon wieder steil bergab.

Wenn Samstag, Sonntag, das wär schön,
die einzigen Tage wären,
die restlichen, die bräucht ich nicht,
sind sinnlos und so leer.

Hab endlich nun die Nase voll,
von E-mails und auch Skype.
Will Dich bei mir, gleich jetzt und hier,
will Dich aus Fleisch und Blut.

Schluss mit virtuellen Küssen,
mit dem Flirt im Cyberspace,
will Dich einfach nicht mehr missen,
komm zurück und das recht bald.

Liege wieder einmal grübelnd wach,
hell steht die Scheibe des Mondes
am schwarzen Nachthimmel.
Wir sehn denselben Mond,
dieselben Sterne
und doch bist Du so fern.

Das sind Momente zwischen Werden und Vergehn,
die Stille füllt mich aus, fühl mich ganz leer.
Da ist ein Sehnen, ein Stück Traurigkeit,
ein Hoffen, Bangen, Glauben.
Dann sink ich langsam wieder weg
und träume, Du wärst hier.